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Goethe and Schiller’s Xenions

by Johann Wolfgang von Goethe

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Menschliches Wissen

Weil du liesest in ihr,
  was du selber in sie geschrieben,
Weil du in Gruppen für’s Aug’
  ihre Erscheinungen reihst,

Deine Schnüre gezogen
  auf ihrem unendlichen Felde,
Wähnst du, es fasse dein Geist
  ahnend die grosse Natur.

So beschreibt mit Figuren
  der Astronome den Himmel,
Dass in dem ewigen Raum
  leichter sich finde der Blick,

Knüpft entlegene Sonnen,
  durch Siriusfernen geschieden,
Aneinander im Schwan
  und in den Hörnern des Stiers.

Aber versteht er darum
  der Sphären mystische Tänze,
Weil ihm das Sternengewölb
  sein Planiglobium zeigt?

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