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Sacred Hymns from the German

by Frances Elizabeth Cox

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Verklärte Heiligen

Wer überwindet, der wird es alles ererben:
Und ich werde sein Gott seyn und er wird mein Sohn seyn.

Wer sind die vor Gottes Throne?
Was ist das für eine Schaar?
Träget jeder eine Krone,
Glänzen wie die Sterne klar;
Hallelujah singen all,
Loben Gott mit hohem Schall.

Wer sind die, so Palmen tragen,
Wie ein Sieger, in der Hand,
Wenn er seinen Feind geschlagen,
Hingestrecket in den Sand?
Welcher Streit und welcher Krieg
Hat gezeuget diesen Sieg?

Wer sind die in reiner Seide
Göttlicher Gerechtigkeit,
Angethan mit weissem Kleide,
Das bestäubet keine Zeit,
Das veraltet nimmermehr;
Wo sind diese kommen her?

Es sind die, so wohl gerungen
Für des grossen Gottes Ehr,
Haben Welt und Tod bezwungen,
Folgend nicht dem sündgen Heer;
Die erlanget auf den Krieg
Durch des Lammes Blut den Sieg.

Es sind die, so viel erlitten,
Trübsal, Schmerzen, Angst und Noth,
Im Gebet auch oft gestritten
Mit dem hochgelobten Gott:
Nun hat dieser Kampf ein End,
Gott hat all ihr Leid gewendt.

Es sind Zweige Eines Stammes,
Der uns Huld und Heil gebracht;
Haben in dem Blut des Lammes
Ihre Kleider hell gemacht;
Sind geschmückt mit Heiligkeit,
Prangen nun im Ehrenkleid.

Es sind die, so stets erschienen
Hier als Priester vor dem Herrn,
Tag und Nacht bereit zu dienen,
Leib und Seel geopfert gern;
Nun sie stehen all herum
Vor dem Stuhl im Heiligthum.

Wie ein Hirsch am Mittag lechzet
Nach dem Strom, der frisch und hell,
So hat ihre Seel geächzet
Nach der rechten Lebensquell:
Nun ihr Durst gestillet ist,
Da sie sind bei Jesu Christ.

Auf dem Zionsberg sie weidet
Gottes Lamm, die Lebenssonn
Mitten in dem Stuhl sie leitet
Zu dem rechten Lebensbronn;
Hirt und Lamm, das ewge Gut,
Lieblich sie erquicken thut.

Dahin streck auch ich die Hände,
O Herr Jesu, zu dir aus;
Mein Gebet ich zu dir wende,
Der ich noch in deinem Haus
Hier auf Erden steh im Streit:
Treibe, Herr, die Feinde weit.

Hilf mir in dem Kampfe siegen
Wider Sünde, Höll und Welt;
Lass mich nicht danieder liegen,
Wenn ein Sturm mich überfällt:
Führe mich aus aller Noth,
Herr, mein Fels, mein treuer Gott.

Gieb, dass ich sei neu geboren;
An dir als ein grünes Reis
Wachse, und sei auserkoren,
Durch dein Blut gewaschen weiss:
Meine Kleider wahre rein,
Meide allen falschen Schein.

Dass mein Theil sei bei den Frommen,
Welche, Herr, dir ähnlich sind,
Und auch ich, der Noth entnommen,
Als dein dir getreues Kind,
Dann, genahet zu dem Thron,
Nehme den verheissnen Lohn.

Welches Wort fasst diese Wonne,
Wann ich mit der heilgen Schaar,
In dem Stral der reinen Sonne,
Leucht auch, wie die Sterne, klar!
Amen, Lob sei dir bereit,
Dank und Preis in Ewigkeit.

Theodor Schenk. Died 1727.

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